Wenn Wissenschaft die Natur wirksamer macht
Pflanzen sind kleine Biochemie-Wunder. Ihre sekundären Pflanzenstoffe schützen sie vor Stress, Strahlung und Krankheitserregern – und können genau das auch in unserem Körper tun: Entzündungen regulieren, Zellen schützen, Neurotransmitter beeinflussen.
Doch so kraftvoll diese Moleküle auch sind: Viele von ihnen gelangen kaum dorthin, wo sie wirken sollen.
Warum pflanzliche Wirkstoffe oft schlecht aufgenommen werden
Der Grund liegt in ihrer geringen Bioverfügbarkeit. Viele Pflanzenstoffe – etwa Curcumin aus Kurkuma, Crocine aus Safran oder Polyphenole aus Grüntee – sind fettlöslich, instabil gegenüber Licht, Sauerstoff oder pH-Wert und werden im Magen-Darm-Trakt schnell abgebaut.
Das bedeutet, dass nur ein Bruchteil der ursprünglich eingenommenen Menge tatsächlich den Blutkreislauf erreicht. Und noch weniger die Zielzellen.
Bioverfügbarkeit am Beispiel von Safran erklärt
Die im Safran enthaltenen Crocine (wasserlösliche Glycoside) sind relativ großmolekulare Carotinoide, die im Darm nur teilweise hydrolysiert werden. Erst ihre Abbauprodukte (z. B. Crocetin) sind wirklich resorbierbar. Studien zeigen, dass nach oraler Einnahme von Crocin nur ein kleiner Anteil (< 10 %) als Crocetin im Plasma nachweisbar ist (Asai et al., 2005). Hier wurde gezeigt, dass Crocin selbst kaum absorbiert wird, während Crocetin nur in niedrigen Mikromolkonzentrationen im Blut auftritt
Safranal, das flüchtige Aroma-Molekül, ist dagegen lipophil und sehr instabil. Es wird bei oraler Gabe rasch metabolisiert und oxidiert, bevor es in nennenswerter Menge in die Zirkulation gelangt (Hosseinzadeh et al., 2013).
Auch im Vergleich zu anderen fettlöslichen Pflanzenstoffen zeigt sich: In pharmakokinetischen Modellen für lipophile Carotinoide liegt die orale Bioverfügbarkeit typischerweise im Bereich von 1–10 %, je nach Matrix und Formulierung (Failla et al., 2008). Safranbioaktive verhalten sich biochemisch ähnlich.
Die Lösung: MiLi Pure™ – Mizellisierte Liquid-Technologie
Das MiLi Pure™ System ist eine liposomale Flüssigtechnologie, die pflanzliche Wirkstoffe in winzige Mizellen einbettet. Mizellen sind mikroskopisch kleine Transportkugeln, die den Wirkstoff umhüllen, stabilisieren und wasserlöslich machen. So werden die bioaktiven Moleküle geschützt, effizient durch die Darmwand geschleust und in den Blutkreislauf aufgenommen – ähnlich, wie der Körper auch fettlösliche Vitamine transportiert.
Mit MiLi Pure™ gelingt es, die Bioverfügbarkeit um ein Vielfaches zu steigern – ohne künstliche Zusätze, sondern durch eine biomimetische Technologie, die sich an natürlichen Prozessen im Körper orientiert.
Wie MiLi Pure™ funktioniert
Der Pflanzenwirkstoff (in unserem Fall der Safranextrakt SAFFR’ACTIV®) wird in mikroskopisch kleine Lipid-Mizellen eingebettet, diesen Prozess nennt man auch Encapsulation. Diese Hülle schützt empfindliche Moleküle vor Oxidation und Zersetzung. Die Mizellen verschmelzen mit den Zellmembranen im Darm – dadurch kann der Wirkstoff direkt in die Blutbahn aufgenommen werden. Der Wirkstoff wird gleichmäßig im Körper verteilt und kann an seinen Zielorten wirken – im Fall von Safran vor allem im Gehirn, wo er den Serotonin- und Dopaminstoffwechsel moduliert.
Die Vorteile auf einen Blick
- Eine höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen Kapseln oder Pulvern
- Schnellerer Wirkeintritt – erste Effekte können bereits nach wenigen Tagen spürbar sein
- Sanfte Aufnahme ohne Magenreizungen
- Stabilität gegenüber Licht, Sauerstoff und pH-Wert
- Flüssige Darreichung für einfache, flexible Dosierung
Warum das so wichtig ist
Der Körper kann nur das nutzen, was er auch aufnehmen kann. Die MiLi Pure™ Technologie sorgt dafür, dass du nicht einfach nur Safran einnimmst – sondern seine volle Wirkung tatsächlich erlebst: mehr emotionale Balance, innere Ruhe, besseren Schlaf und eine stabile Stimmung.
Denn Technologie und Natur schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich. Genau dafür steht YouLabs: moderne Wissenschaft, die das Beste aus der Natur verfügbar macht.





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